Impfnebenwirkungen: Daten der Krankenkassen wecken Misstrauen in das PEI

KV-Daten: Plötzliche und unerwartete Todesfälle KV-Daten: Plötzliche und unerwartete Todesfälle Pressekonferenz

Was das Paul-Ehrlich-Institut seit zwei Jahren nicht tut, hat nun der AfD-Politiker Martin Sichert getan: Er hat sich die Abrechnungsdaten der gesetzlichen Krankenversicherungen besorgt und sie gemeinsam mit dem Datenanalysten Tom Lausen ausgewertet.

Das Ergebnis ist erschreckend und erhärtet die Zweifel an der Sicherheit der Impfung. Die Arbeitsweise und vor allem auch die Vertrauenswürdigkeit des PEI wiederum steht damit in einem sehr schlechten Licht.

Der Gesetzgeber hat es sogar im Infektionsschutzgesetz festgelegt: Die Kassenärztlichen Vereinigungen müssen das PEI mit Daten versorgen, sodass dieses seiner Aufgabe nachkommen kann, Sicherheit und Wirksamkeit der Impfung zu prüfen und zu überwachen. Dies wurde insbesondere in dem Kontext festgelegt, dass die Impfungen nach verkürzten klinischen Studien eine Art Notzulassung erhalten haben und noch keine ausreichenden Daten vorliegen, Neben- und Wechselwirkungen sowie Langzeitrisiken sicher zu erkennen.

Wie Tom Lausen und Martin Sichert auf einer zu diesem Thema von der AfD organisierten Pressekonferenz am 12.12.2022 ausführten, greift das PEI aber zur Überwachung von Risiken neben den Spontanmeldungen, die in der EMA-Datenbank abgelegt werden, auch auf die Meldungen plötzlicher und unerwarteter Todesfälle zurück.

Gerade im Falle der besonders kritischen Corona-Impfungen ist dies aber nicht geschehen. Das statistische Bundesamt, dass mit einer zeitlichen Verzögerung diese Daten zur Verfügung stellt, hat bis heute noch keine Daten für 2021 veröffentlicht. Das PEI hätte also alternativ auf die Daten der Krankenkassen zurückgreifen müssen, hatte es ja sogar "versprochen" ab dem zweiten Quartal 2021 "Retrospektive Studien auf Basis von elektronischen Gesundheitsdaten der gesetzlichen Krankenkassen" durchzuführen.

Das PEI hat dies nicht getan. Dafür hat bereits im Februar 2022 Tom Lausen die Daten der BKK ProVita ausgewertet, die ihm vom damaligen Vorstand Andreas Schöfbeck zur Verfügung gestellt wurden. Sie wiesen darauf hin, dass es eine deutliche Untererfassung der Impfnebenwirkungen gebe. Politisch wurde der Fall mit der mittlerweile üblichen Eleganz gelöst: Schöfbeck musste den Hut nehmen und das Thema war vom Tisch.

Dennoch bekundete das PEI, von nun an enger mit den Krankenkassen zusammenarbeiten zu wollen. So meldete es am 31. März 2022

"Ausdrücklich begrüßt das Paul-Ehrlich-Institut die durch das Infektionsschutzgesetz (IfSG) eröffnete Option, pseudonymisierte Daten der Kasssenärztlichen Vereinigungen (KVen) anzufragen und für die Auswertung nutzen zu können. [...] Das Paul-Ehrlich-Institut bereitet die Ansprache der KVen derzeit vor [..]"

Während das PEI bei den Vorbereitungen stehen geblieben ist, hat Martin Sichert sich diese Daten über eine einfache Anfrage bei "FragDenStaat.de" besorgt und gemeinsam mit Tom Lausen ausgewertet. Wie das PEI haben sie als kritisches Signal eine übermäßige Zunahme plötzlicher und unerwarteter Todesfälle angesetzt (Kennzahlen I46.1, R96.0, R96.1 R98 und R99).

Das Resultat ist erschreckend: Im Vergleich zu den Vorjahren haben sich diese Fälle in 2021 wie auch im ersten Quartal 2022 mehr als vervierfacht (s. Titelgrafik). Ein deutliches Signal also, das das PEI nicht gehört hat oder vielleicht auch gar nicht hören wollte.

Mittlerweile sind die Daten an das PEI weitergegeben und die berechtigte Forderung der AfD lautet nun, die Impfungen sofort zu stoppen, plötzlich und unerwartet Verstorbene zu obduzieren und Informationen zum Impfstatus bei allen Verstorbenen zu analysieren und zu veröffentlichen. Darüberhinaus wird selbstverständlich auch eine Auswertung der Kassendaten durch das PEI und das RKI verlangt.

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Die Daten stehen auf der Seite der AfD zur Verfügung, darüberhinaus hat Tom Lausen Auswertungen auf den Seiten der Corona-Impfschaden-Hilfe zur Verfügung gestellt.

Die in der Pressekonferenz gegebenen Informationen wurden von der Autorin nicht geprüft.

 


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