Heidelberger Pathologe möchte mehr Impf-Tote untersuchen

Heidelberger Pathologe möchte mehr Impf-Tote untersuchen Von motortion auf Adobe Stock

Der Leiter der Heidelberger Pathologie möchte mehr Impf-Tote untersuchen und geht von einer hohen Dunkelziffer aus.

Obwohl diese Untersuchungen wissenschaftlich sehr wichtig sind, gießt er damit Öl in das politische Feuer.

"Das Obduzieren macht den Unterschied zwischen der Vermutung und einer Sicherung." (P. Schirrmacher) [1]

Wie in verschiedenen Medien berichtet wird, fordert der Leiter der Heidelberger Pathologie, Peter Schirrmacher, dass mehr Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung untersucht werden. Er ist bereits an einem Obduktionsprogramm beteiligt, das mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg an Covid Verstorbene untersucht, und möchte nun mehr über die Nebenwirkungen der Impfung herausfinden. Er befürchtet darüberhinaus, dass es eine hohe Dunkelziffer an Impf-Todesfällen gebe, da die Impflinge oft nicht unter kontrollierter Beobachtung stünden. Für den Arzt, der den Totenschein ausfüllt, ist der Zusammenhang mit der Impfung oft nicht mehr erkennbar.

Von bereits 40 obduzierten Toten, seien 30..40% an der Impfung gestorben, die Häufigkeit tödlicher Impffolgen würden also unterschätzt. Wie die Welt urteilt, ist dies

"eine politisch brisante Aussage in Zeiten, in denen die Impfkampagne an Fahrt verliert, die Delta-Variante sich rasant ausbreitet und Einschränkungen von Nicht-Geimpften diskutiert werden." [2]

Deutlich sichtbar wird dies an dem Gegenwind, der Prof. Schirrmacher entgegenschlägt. So äußert ausgerechnet das Paul-Ehrlich-Institut, das über die Sicherheit des Impfstoffes wachen sollte, dass man genügend über Nebenwirkungen wisse und die Gefahren des Impfens nicht unterschätze.

Dass das PEI es nicht begrüßt, dass zunehmend geklärt wird, wann und ob die Impfung kausal für den Tod verantwortlich ist, lässt allerdings an der Kompetenz und Unabhängigkeit des PEI zweifeln. Erschwerend kommt hinzu, dass es schon im 12. Sicherheitsbericht durch völlig unwissenschaftliche Aussagen zu Todesfällen aufgefallen ist:

"Neun Personen [...] sind [...] nach Impfung mit Comirnaty verstorben. [...] Das Paul-Ehrlich-Institut sieht keinen Zusammenhang mit der Impfung, da bei allen neun Personen bereits vor der Impfung Herz-Kreislauf-Erkrankungen bestanden, die als Todesursache in Frage kommen." [3]

Hier kann also etwas pathologische Fachkompetenz nicht schaden.

Doch auch der Chef der ständigen Impfkomission, Thomas Mertens, zeigt wenig Interesse an der Untersuchung negativer Nebenwirkungen des Impfstoffes:

„Ich kenne keine Daten, die hier eine begründbare Aussage zulassen und gehe nicht von einer Dunkelziffer aus." [2]

Dabei geht es doch gerade bei der Untersuchung um die Beschafftung ebensolcher Daten.

 Quellen und Verweise:
[1] SWR – Kritik an Dunkelziffer-Theorie zu möglichen "Impftoten"
[2] Welt – Heidelberger Chef-Pathologe fordert mehr Obduktionen von Geimpften
[3] 12. Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts vom 15.07.2021
[4] RT DE – Hohe Dunkelziffer an Impftoten? – Heidelberger Pathologe fordert mehr Obduktionen

 


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