Silvesternacht in Berlin - Da war was los

Silvesternacht in Berlin - Da war was los Adobe Stock

Die Regierenden hatten sich aus Angst vor dem Volk hinter einem Polizei-Cordon in Tiergarten und Regierungsviertel zurückgezogen. Draußen feierten derweil Teile des Volkes -- nicht etwa das glorreiche Jahr 2020 -- sondern den Widerstand gegen die Corona-Verordnungen.

Wer auf den Straßen Berlins in der Silvesternacht unterwegs war, merkte schnell, weder das verordnete "stay at home" noch das Böllerverbot wurden eingehalten. Es hatte vielerorts etwas Demonstratives an sich, wie die Menschen mit dem Kasernenhofgehabe des Senats umgingen -- die sollen uns mal, war die allgemeine Stimmung.

Am Himmel über Berlin kreisten zwar ein paar Polizeihubschrauber, aber die konnten trotz ihrer tollen Kamerasysteme auch nicht verhindern, dass in einzelnen Bezirken und in vielen Kiezen sich die Menschen trafen und einfach ihr eigenes Ding machten. Auch wenn punktuell Einsatzkräfte der Polizei Menschen zu drangsalieren versuchten, etwa am Alexanderplatz, wehte ein Hauch von Freiheit durch Straßen und Hinterhöfe, selbst wenn sich noch längst nicht alle trauten, dem Merkel-Regime offen gegen zu treten.

Für das Kippen der Stimmung im Lande während der Vorweihnachtszeit gibt es mehrere Ursachen. Zum einen verschärften die Statements von Bundes- und der Landesregierungen den Eindruck der Willkür. Sie machten deutlich, wie sehr alle vorherigen Versprechungen, der Ausnahmezustand werde mit beginnenden Impfungen beendet, Lügen waren. Die Regierenden, nicht nur die in Deutschland, denken nicht im Traum daran, diesen Zustand rückgängig zu machen. Ihre Position ist klar: Aus der Diktatur soll es kein Zurück geben. Sie hatten von Anbeginn der Corona-Legende nichts anderes vor, als das Volk auf die Knie zu zwingen und ihm seine demokratischen Rechte zu nehmen.

Gerade vor dem Hintergrund der Angriffe auf wichtige Teile des Mittelstandes wird immer mehr Menschen bewusst, dass die Legende vom todbringenden Virus eine Zwecklüge war, die die jährlich wiederkehrende Grippesaison ausnutzte, um Angst und Gehorsam zu erzeugen. Es war die Kanzlerin selbst, die mit ihrer Dramatisierung von den vielen tausenden Toten und der Beschimpfung der Kritiker als Psychopaten den Bogen überspannte, zugleich aber zu den wirtschaftlichen Perspektiven der Gesellschaft nichts zu bieten hatte.

Dass sich mit der Prophezeiung vom Zusammenbruch des Gesundheitswesens und der steigenden Todesgefahr gerade die Regierungschefin höchstpersönlich an die Menschen wandte, zeigt zweierlei. Sie spürt, wie das Vertrauen in ihre Politik und in die Institutionen aktuell am Zusammenbrechen ist. Je mehr Druck und Gewalt angewendet wurde und wird, desto deutlicher kommt der inzwischen klar zutage tretende Charakter der Merkel-Diktatur zum Vorschein. Dem wollte sie wohl entgegentreten.

Aber auch die Bereitschaft der Menschen, der Regierung in die Impfung zu folgen, bricht gegenwärtig zusammen. Immer mehr gehen davon aus, dass dies ein unkalkulierbares Risiko darstellt, welches sie besser nicht eingehen. Auch die Drohungen, nur noch Geimpfte würden in den Genuss der vollen Bewegungsfreiheit und der Bürgerrechte kommen, haben nicht die gewünschte Wirkung erzielt. Ganz so wie zuvor schon die Corona-Warn-App, die an Zweifeln und Desinteresse gescheitert war.

Es ist nicht nur die deutsche Regierung, der bewusst geworden ist, wie sehr ihre Pläne gerade ins Leere laufen. Dem Widerstand, der seit Ausrufung der Corona-Pandemie stetig angewachsen ist, haben die Follower des Great Reset nichts entgegenzusetzen. Außer Gewalt, Destruktion und Kriegsdrohungen. Dabei kommt immer mehr ins Blickfeld, wie desaströs vor allem die Wirtschaftspolitik der Merkel-Koalitionen war und ist.

Sei es die Mobilität, die Energiefrage, die Klimakrise oder Landwirtschaft und Ernährung, nirgends auch nur der Ansatz einer Lösung. Stattdessen Blockadepolitik gegen E-Mobilität, Energiewende, Klima- und Umweltschutz und gesunde Nahrungsmittel. Nun wird vom Zeitalter der Digitalisierung fabuliert, so als ob noch schnellere Computer, noch weitgehender Vernetzungen und noch größere Datenbanken - inklusive einem überbordenden Gelddrucken der Zentralbanken - auch nur den Funken eines Lösungsansatzes beinhalten würden. Dass daraus eine neue Massenarbeitslosigkeit entsteht, wird verschwiegen.

Das Finanzsystem und die kapitalistische Produktionsweise haben historisch abgewirtschaftet. Die herrschenden Oligarchen versuchen zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Der Gedanke, dass der Corona-Schock zu einem Umbruch und zu einem Neuanfang -- wohin eigentlich -- führen werde, ist naiv und zeugt nur noch von der Dekadenz und geistigen Impotenz der Oligarchen und ihres politischen Personals. Der real existierende Sozialismus, die Globalisierung, der Kasinokapitalismus des letzten Jahrzehnts -- alles das ist im Eimer, ist krachend gescheitert. Da helfen auch des Kaisers neue digitale Kleider nimmer.

Je schlimmer die wirtschaftliche Misere, je widerlicher die Attacken der Angela Merkel gegen ihre Kritiker, und je offener die Herabwürdigung der Bürger zur dummen und unmündigen Masse als neue Staatsraison zutage tritt, desto klarer erscheint eine Alternative: Sich dem Lockdown zu verweigern und die eigenen wirtschaftlichen Aktivitäten wieder in vollem Umfang aufzunehmen. So, wie es die Verfassung vorsieht.

Nun müssen die Bürger in die Verantwortung gehen.

 


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