Propaganda-Medizin

Propaganda-Medizin Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

Die Ärzte-Vereinigung macht Regierungsreklame.

Die „Kassenärztliche Vereinigung“, eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, in der sich die Krankenkassen und die Ärzte zwecks Abrechnung vernetzen, gibt ein Online-Handbuch zur Corona-Impfung heraus:

"Der praktische Leitfaden, der sich unter anderem an Ärzte, Journalisten und Politiker richtet, zeigt auf, wie Fehlinformationen über die COVID-19-Impfung widerlegt und Ängste abgebaut werden können.“

Also nicht der unparteilichen, wissenschaftlichen Diagnose der Impfstoffe, nicht den möglichen Gefahren einer Hoppla-Hopp-Entwicklung des Impfstoffes soll der Leitfaden dienen. Sondern dem Abbau der Angst vor den Gefahren der Impfstoffe. Als habe es nie den Contergan-Skandal und seine Missbildungen infolge eines Medikamentes gegeben. Als wisse man nicht um die Versuche an Kindern in Nigeria durch den Chemieriesen Pfizer. Pfizer zum Beispiel ist einer der Corona-Impfstoff-Entwickler.

Die Pharmafirmen gingen finanzielle Risiken ein

Als zentraler Reklamesatz zum Impfstoff darf dieser gelten:

„Die Finanzierung war kein Hindernis und Tausende von Wissenschaftlern trugen zu den Bemühungen bei.“

Wie versehentlich mag die Vereinigung nicht erwähnen, dass es um ein Milliardengeschäft geht. Im Gegenteil, die „Kassenärztliche Vereinigung“ sorgt sich sogar um die Profitmarge der Industrie

„Die Pharmafirmen gingen finanzielle Risiken ein und investierten frühzeitig in die Herstellung, so dass es keine Verzögerung zwischen dem Abschluss der Tests und der Markteinführung gab.“

Weder merken die Ärzte an, dass „Verzögerung“ Sorgfalt hätte bedeuten können, noch wollen sie erwähnen, dass die EU die Hersteller von Impfstoffen gegen Covid-19 aus der Haftung für Nebenwirkungen entlässt. Das nennt man ein todsicheres Geschäft.

30 Millionen Europäer ließen sich 2009 gegen die Schweinegrippe impfen

Wenn die Ärzteorganisation über Risiken schreibt, dann nur verharmlosend:

„Wie bei allen Medikamenten können auch nach einer COVID-19-Impfung Nebenwirkungen auftreten. Allerdings sind diese Nebenwirkungen vorübergehend.“

Rund 30 Millionen Europäer ließen sich 2009 gegen die Schweinegrippe impfen. Der britische Pharmakonzern Glaxo Smith Kline (GSK) setzte seinem Impfstoff Pandemrix einen Wirkverstärker bei. Dadurch konnte weniger Wirkstoff auf mehr Menschen verteilt werden. Das brachte mehr Profit und mehr gefährliche Nebenwirkungen. Davon im Handbuch kein Wort. Stattdessen eine Art Slogan:

„Das Risiko der Erkrankung überwiegt bei weitem die Risiken der COVID-19-Impfstoffe.“

Kein Beleg, kein Beweis, keine Quelle.

Eid des Hippokrates

Im Eid des Hippokrates, der traditionellen Selbstverpflichtung der Ärzte, heißt es:

„Meine Verordnungen werde ich treffen zu Nutz und Frommen der Kranken, nach bestem Vermögen und Urteil; ich werde sie bewahren vor Schaden und willkürlichem Unrecht.“

Vom möglichen Schaden ist im „Leitfaden“ nirgendwo die Rede. In der Genfer Deklaration des Weltärztebundes steht sogar:

„Ich werde, selbst unter Bedrohung, mein medizinisches Wissen nicht zur Verletzung von Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten anwenden.“

Bedroht werden die Ärzte in Deutschland von niemandem. Aber die bürgerlichen Freiheiten, die Grundrechte, werden vom Corona-Regime Tag für Tag beschnitten, gebrochen und verletzt. Von den ärztlichen Standesorganisationen hört man bisher keinen Aufschrei. Und im Handbuch der „Kassenärztlichen Vereinigung“ existieren die Grundrechte nicht einmal.

Die „Kassenärztliche Vereinigung“ untersteht der Rechtsaufsicht des Bundesgesundheitsministeriums. Diese Regierungs-Nähe schaltet augenscheinlich das ärztliche Ethos aus und lässt die Standesorganisation zum verlängerten Arm der Pharma-Industrie werden.

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Dieser Beitrag wurde mit freundlicher Genehmigung von der Rational Galerie übernommen.

 


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