Impfen statt Gesundheit als primäres Ziel der WHO

Impfen statt Gesundheit als primäres Ziel der WHO Bild von Capri23auto auf Pixabay

Die WHO ändert die Definition der Herdenimmunität und outet sich damit endgültig als Steigbügelhalter der Pharmaindustrie.

Wissenschaftlich wird es immer schwerer, diese Organisation ernst zu nehmen.

Die neue, seit Oktober 2020 gültige Definition auf der Webseite der WHO liest sich nun so:

"'Herdenimmunität', auch bekannt als 'Populationsimmunität', ist ein Konzept, das für Impfungen verwendet wird, bei denen eine Population vor einem bestimmten Virus geschützt werden kann, wenn ein Schwellenwert für die Impfung erreicht wird".

Die WHO hat damit ihre eigene Definition der Herdenimmunität radikal umgeschrieben und einfach durch eine pharmafreundliche Version ersetzt. Dem Interesse der Pharmaindustrie, so viel wie möglich von ihren neuen, wie im Falle COVID-19 wenig getesteten, Impfstoffen zu verkaufen, wird nun Rechnung getragen. Nach dieser neuen Definition müsste jeder Mensch geimpft werden -- auch wenn er bereits immun ist.

Die bis Oktober 2020 gültige Definition, die aus Sicht der Wissenschaft keineswegs widerlegt ist, lautete dagegen noch folgendermaßen:

"Herdenimmunität ist der indirekte Schutz vor einer Infektionskrankheit, der eintritt, wenn eine Population entweder durch eine Impfung oder eine durch frühere Infektionen entwickelte Immunität immun ist."

Das bedeutet, dass auch Menschen, die nicht durch eine Infektion oder Impfung immunisiert wurden, vom Schutz der Herdenimmunität profitieren, weil immune Menschen in ihrer Umgebung als Puffer zwischen ihnen und einer infizierten Person fungieren können.

Der Schwellenwert für die Etablierung der Herdenimmunität für COVID-19 ist allerdings noch nicht klar. Nun wird er für obsolet erklärt und die bereits bestehende Immunität per Definition beiseite gewischt. Als Folge müssten viel mehr Menschen geimpft werden, damit irgendein willkürlich festgelegter Schwellenwert durch Impfungen überschritten würde. Dessen Höhe wird in Zukunft wohl nicht mehr durch Mediziner, sondern durch Betriebswirte und Pharmamanager ermittelt.

Das neue Impfziel von WHO und Pharmalobby wird in entwaffnender Offenheit so formuliert:

"Eine ‚Herdenimmunität' liegt vor, wenn ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung geimpft ist. Dadurch wird die Ausbreitung von Infektionskrankheiten erschwert, weil es nicht viele Menschen gibt, die sich anstecken können."

Der WHO geht es nicht mehr um die Gesundheit und den Schutz vor Erkrankung, sondern um Profitabsicherung.

Bisher galt in der Medizin der Lehrsatz, dass eine Immunität durch Infektion derjenigen durch Impfung überlegen sei. Deshalb fordern erfahrene Medizinpraktiker, vor der Impfung einen Test auf Immunität durchzuführen. Damit könnte sich für die betroffenen Personen die Impfung erübrigen und den Krankenkassen blieb eine unnötige Geldausgabe erspart. Hinzu kommt, dass die Folgen einer Impfung von Immunen mit neuen Gentechnik-Impfstoffen bislang nie getestet wurden. Dabei bestünde, so Mediziner der Universität Innsbruck, der Verdacht, dass die Nebenwirkungen die einer Infektion in den meisten Fällen übersteigen würden.

Die WHO schränkt entgegen den Erkenntnissen der Wissenschaft Immunität auf das Vorhandensein von Antikörpern ein:

"Der Prozentsatz der Menschen, die Antikörper haben müssen, um eine Herdenimmunität gegen eine bestimmte Krankheit zu erreichen, variiert mit jeder Krankheit."

Wissenschaftlich korrekt müssten, statt der Antikörper die „spezifischen T-Zellen" betrachtet werden. Laut Lehrbuch und vielen neuen Studien ist die Immunität primär durch T-Zellen gewährleistet. Die T-Zellen stoßen nämlich auch die Produktion von Antikörpern an, wenn und falls dies durch eine Infektion erforderlich wird.

Fokussiert man nur auf Antikörper, die bekanntlich nach einigen Monaten verschwinden, ohne dass aber die Immunität eingeschränkt wird, dann gewinnt man daraus die Rechtfertigung für die Wiederholung der Impfung. Die ist zwar für die Immunität unnötig, aber durchaus lukrativ für die Produzenten von Impfstoffen.

 

Quellen und Verweise:
MedUni Innsbruck Professor empfiehlt Test der Immunität vor Impfung
MedUni Innsbruck: Immunität durch Infektion besser als Impfung
T-Zellen und Antikörper - so funktioniert Immunität


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