Der Elefant im Raum

Der Elefant im Raum netzfund

Erinnern Sie sich noch an den medialen Übergebrauch des Begriffs Übersterblichkeit zum Anfang der "Pandemie"? Mit den dauernd gesendeten Sargbildern aus Bergamo und den Beatmeten auf Intensivstationen erzeugte er ein Klima der Todesangst und Panik. Sollte ich der nächste sein? Alles beruhte scheinbar auf Fakten, Statistiken von höchster Stelle.

Dass dies nicht den Tatsachen entsprach, versteht, wer sich die Zahlen genauer anschaut, wie es jüngst der Wirtschaftsinformatiker Marcel Barz wieder einmal getan hat.

Der Begriff Übersterblichkeit ist eigentlich ein relativ neuer Begriff und bezeichnet in der Demografie eine erhöhte Sterberate im Vergleich zu empirischen Daten oder anders gewonnenen Erwartungswerten. Jedoch werden diese Erwartungswerte unterschiedlich erhoben, wie bei der WHO, EuroMomo, oder dem Statistischen Bundesamt. Abweichungen können sich ergeben je nachdem, ob die Veränderung der Bevölkerungsgröße, die Verschiebungen der Alterspyramide sowie der Trend zu höherer Lebenserwartung berücksichtigt werden. Daher sind sie keine tauglichen Mittel zur realen Einschätzung des Sterbegeschehens. Viel besser ist es, auf die Rohdaten zu schauen, die für jeden öffentlich einsehbar, aber nicht ganz leicht zu verarbeiten sind.

Seit April 2020 hat das deutsche Statistische Bundesamt wegen der "Pandemie" eine Sonderauswertung der Übersterblichkeit herausgegeben, die offensichtlich nicht mit den Rohdaten dieser Zeit übereinstimmen, jedoch medial wegen der "massiven Übersterblichkeit" für großes Aufsehen sorgte.

Durch eine Median-Methode schätzt man dort den Vorhersagewert bei einer gegebenen statistischen Verteilung meist zu niedrig, womit es zu einer rechnerischen Übersterblichkeit kommt. Das Statistische Bundesamt erkennt also auch bei einem vollkommen normalen Sterbegeschehen allein aufgrund dieser Mittelwert-Methode eine irrtümliche Übersterblichkeit.

Darüber berichtete Wirtschaftsinformatiker Marcel Barz, alias Erbsenzähler, in einem jüngst veröffentlichten ausführlichen Artikel auf Multipolar (1). Er schaut weniger auf die von Erwartungswerten abhängige Übersterblichkeit, sondern konzentriert sich allein auf die wirkliche Sterberate als feste, altersbezogene Messgröße. Also z.B., wie haben sich saisonale Sterbemuster in einer bestimmten Altersgruppe über lange Zeiträume verändert. Hier werden Daten der Vor-Corona-Zeit mit denen der letzten Jahre verglichen.

Entsprechend seinen Berechnungen, gab es erst 2021/22 eine allgemeine erhöhte Sterberate, und sehr auffällige ungewöhnliche saisonale Schwankungen. Dazu kommt, dass plötzlich der Anteil der verstorbenen jungen Menschen zugenommen hat. Diese Beobachtungen werden von verschiedenen Wissenschaftlern wie Professor Kubander oder Matthias Reitzner und anderen bestätigt. Es sind starke Auffälligkeiten, die selbst das Bundesamt bemerken müsste, da es sich um seine eigenen Daten handelt. Aber statt auf Kritik zu reagieren, hüllen sich die dort beschäftigten Verantwortlichen in Schweigen.

Sciencefiles (2) liefert die aktuellsten Zahlen (bis 10.Dez.23) zu diesem Thema. Demnach sind allein in diesem Jahr 75.657 Menschen, die bisher mehr als man auf Basis des Durchschnitts der Vor-"Pandemie"-Jahre erwarten kann, verstorben.

Wen wundert das offizielle Schweigen zum Elefanten im Raum, hat doch gerade erst auch die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern mehrheitlich einen Antrag zur Corona-Aufarbeitung abgelehnt. Es waren, die gleichen Leute, die zuvor für die verheerenden Maßnahmen gestimmt hatten. Sie alle sind wie von Blindheit geschlagen, wenn es um die Wirklichkeit geht.

Wir werden nicht schweigen, solange die modRNA-Mittel auf dem Markt sind, für unsere Soldaten noch die Impfpflicht besteht und die Auffälligkeiten in der Sterbestatistik nicht gründlich untersucht werden!

(1) https://multipolar-magazin.de/artikel/destatis-uebersterblichkeit
(2) https://sciencefiles.org/2023/12/19/das-schweigen-der-heuchler-die-uebersterblichkeit-von-der-kein-polit-darsteller-reden-will/#

 


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