mRNA und modRNA – Der kleine große Unterschied

mRNA und modRNA – Der kleine große Unterschied JCFfilms auf pixabay

Der Molekularbiologe Prof. Klaus Steger bringt Licht in die verwirrende wissenschaftliche Begrifflichkeit um den Corona-Impfstoff.

Auf welcher Grundlage beruht eigentlich das mRNA-Mittel?

Die mRNA (messenger ribonucleic acid) ist der natürliche genetische Informationsbote in unseren Körperzellen. Entdeckt wurde er 1961. Heutzutage verbinden die meisten Menschen den Begriff mRNA mit dem genetischen Covid-19-Impfstoff. In vielen wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Beiträgen taucht aber auch der Begriff modRNA auf (modifizierte RNA). Der Molekularbiologe Prof. Klaus Steger bringt Licht in die verwirrende wissenschaftliche Begrifflichkeit um den Corona-Impfstoff. Auf welcher Grundlage beruht eigentlich das Mittel, das im Dezember 2020 von der Europäischen Kommission als mRNA-Impfstoff BNT162b2 bedingt zugelassen wurde?

Dazu hat Steger jüngst einen Artikel im Epoch Times (1) publiziert, in dem er erklärt, dass die bekannten Corona-Impfstoffe nicht auf dieser natürlichen Grundlage aufbauen, sondern auf der künstlichen modifizierten RNA (modRNA), und was das für die Auswirkungen auf unseren Körper bedeuten kann. (2)

Im ersten Teil spricht er über die körpereigene ständig reproduzierende, kurzlebige mRNA, die Anweisungen unserer Gene zur Herstellung von Proteinen (Bausteine unserer Zellen) weiterleitet. Und wie diese, nachdem sie ihre Botschaften übermittelt hat, vom Körper abgebaut wird. Und schließlich, wie Zellen Virusproteine erzeugen, wenn RNA aus fremden Quellen in unseren Körper gelangen.

Nach der Endeckung dieser Eigenschaft haben Wissenschaftler weitergeforscht, um diese für die Medizin zu nutzen. Der ursprüngliche Schwerpunkt sei die Umprogrammierung und Zerstörung von Krebszellen gewesen. 1990 wurden dann die ersten praktischen Versuche dazu gemacht. Eine mit mRNA injizierte Maus produzierte danach ein Protein, das sie auf natürlichem Wege nie hergestellt haben würde. Steger berichtet weiter, wie in der Folge die Wissenschaftler feststellten, dass die Übertragung natürlicher mRNA ineffizient sei. Obwohl sie im Prinzip funktionierte, zerfiel sie schnell und konnte nicht wirksam für Behandlungszwecke eingesetzt werden, was schließlich zur syntetischen Modifizierung von mRNA geführt hätte.

Steger erläutert weiterhin, wie die RNA modifiziert wird. Vereinfacht ausgedrückt, werde eine der vier Verbindungen in der RNA verändert (z.B. das natürliche Nukleosid Uridin zu synthetischem/künstlichem Methylpseudouridin). Die modRNA sei folglich:

  • stabiler (sie hält sich länger im Körper)
  • weniger immunogen (sie ruft eine geringere Stimulation des angeborenen Immunsystems hervor)
  • effizienter (modRNA produziert mehr Protein als die gleiche Menge an mRNA)

Jedoch bringe diese Veränderung nicht nur Vorteile. Die modRNA enthalte eine in Lipid-Nanopartikel verpackte virale Gensequenz, die nach dem Eindringen in eine Zelle die Kontrolle über die "Zellmaschinerie" übernehme und programmiere, so dass sie ein virales Protein produziere – zum Beispiel das Spike-Protein.

Steger weist auch darauf hin, dass die Wissenschaftler bei der Entwicklung der COVID-19-Impfstoffe und Booster bereits wussten, dass eine gezielte Verabreichung von modRNA unmöglich ist. Eine modRNA könne nicht auf bestimmte Zellen ausgerichtet werden. Als solche greife sie völlig gesunde Zellen an – sogar über natürliche Barrieren wie die Blut-Hirn-Schranke hinweg. Und, dass eine modRNA-Injektion eine ganz andere Reaktion unseres Körpers auslöse als eine natürliche Infektion, bei der u.a. Kreuzimmunität, die auch gegen Virusvarianten wirksam ist, entstehe.

Im Gegensatz dazu hätte bei der modRNA-Injektion unser Immunsystem keine Chance, die Lipid-Nanopartikel daran zu hindern, die modRNA in unsere Zellen zu übertragen – alle Zellen, nicht nur in einige Zellen mit dem entsprechenden Rezeptor für die Bindung des Virus wie bei einer natürlichen Infektion.

In dem Abschnitt über die Reaktion des Körpers auf die modRNA-Injektion spricht Steger u.a. auch über das Immunsystem, das normalerweise Antikörper bilde, um Antigene wie Viren, Bakterien oder andere Pathogene zu bekämpfen. Das Entscheidende sei, dass die Lipid-Nanopartikel modRNA jedoch keine solchen Antigene enthalten, so dass sie das spezifische Immunsystem unbemerkt umgehen und eine unspezifische Entzündung auslösen können. Diese Dynamik löse eine Eskalation der Aktivität des Immunsystems aus, die zur Produktion einer zunehmenden Menge von Antikörpern gegen das Spike-Protein führe. Jede nachfolgende Booster-Dosis von Lipid-Nanopartikeln liefere eine steigende Menge an modRNA. Dies wiederum führe über Wochen oder sogar Monate zu einer ununterbrochenen Produktion neuer Spike-Proteine. Scheinbar könne unser Körper die künstliche modRNA nicht zerstören. In diesem Zusammenhang berichtet er, dass einige schwere Fälle von COVID-19 nicht auf das Vorhandensein des Virus zurückzuführen seien, sondern auf einen Zytokinsturm, eine Dysregulation des Immunsystems.

Zum Ende des Artikels kommt er auf das schlechte Sicherheitsprofil des modRNA-Mittels zu sprechen, das schon frühzeitig bekannt war und nun durch freigeklagte Berichte von BioNTech an die Europäische Arzneimittelagentur deutlich wird.

Gespritzte modRNA könne zu einer Thrombose mit anschließendem Schlaganfall, Herzinfarkt oder Lungenembolie führen und die Bildung von Blutgerinnseln in den Blutgefäßen fördern. Dazu verweist Steger auf die Zahlen einschlägiger internationaler Datenbanken, die reale Nebenwirkungen der COVID-19-Injektionen belegten, und kommt zu dem Schluss, dass es

“sowohl unethisch als auch gefährlich sei, völlig gesunde Menschen zu zwingen, eine genetisch bedingte modRNA-Injektion zu erhalten, die als Impfstoff verkauft werde.”

Seit drei Jahren werden hauptsächlich gesunde Menschen mit einem Mittel behandelt, dass unsere genetische Infrastruktur trifft und möglicherweise langfristig verändert. Die vielen Opfer dieser Maßnahme "sind zu Menschenopfern auf den Altären der profitgierigen Big Pharma geworden", wie sich der US-Kardiologe P.McCullough ausdrückte.(3)

 

Quelle und Verweise:
(1) The Epoch Times • Covid-19 vaccines and boosters were never made with mRNA
(2) Eine deutsche Version des Artikels bietet Prof. Walach auf seinem Blog: COVID-19-Impfstoffe und Booster wurden nie mit mRNA hergestellt
(3) Wer das Thema vertiefen möchte, kann den gerade erschienenen deutschsprachigen Artikel von Prof. Paul Cullen lesen, der die Übersterblichkeit in Verbindung mit den Covid19-Injektionen ausführlich behandelt: Spikeopathie und Übersterblichkeit: Ein unheimlicher Verdacht

 


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