Dokumentarfilm – Leben und Sterben im Donbass

Dokumentarfilm – Leben und Sterben im Donbass Screenshot "Leben u. Sterben im Donbass"

Seit 2014 führt die faschistische, Russland feindliche ukrainische Regierung einen brutalen Krieg gegen das eigene Volk im Osten des Landes, im Donbass. Darüber wurde in den westlichen Menschen kaum oder irreführend berichtet.

Es ist höchste Zeit, dass die Welt von den dort verübten Gräueltaten erfährt und sich dagegen erhebt. Der Dokumentarfilm von Wilhelm Domke-Schulz wird hoffentlich dazu beitragen.

Das ist auch die Intention von Maxim Fadeew, der an diesem Film mitgearbeitet hat. Ab Minute 1:11:50 kommt er persönlich zu Wort:

"Ich bin Maxim Fadeew, Regisseur und Dokumentarfilmer aus Donezk. Seit mehr als sieben Jahren filme ich den Krieg im Donbass. Ich betrachte das als meine Bürgerpflicht. Am Anfang schien es mir, dass man die Ausbreitung des Schreckens stoppen könnte, indem man den Leuten einfach zeigt, was Krieg ist. Der Krieg wird auf schreckliche Weise emotional erlebt, wenn man die Trauer und das Leid seiner Bekannten und Nachbarn sieht.

Du filmst die Granatsplitter, die zerfetzten Leichen auf der Straße, auf der du zur Schule gegangen bist, gehst vorbei am Körper eines blutenden 5-jährigen Mädchens und es ist unklar, ob sie noch lebt oder bereits tot ist. Du hast keine Antwort auf die Frage deiner Landsleute, wann das alles vorbei sein wird. Ich bin mir sicher, dass die Kriege aus Gleichgültigkeit entstehen. Wenn man vergisst, was Krieg bedeutet. Irgendjemand muss diesen Wahnsinn und seine Grausamkeit vermitteln, um die Ungerechtigkeit des Todes zu zeigen, um die Mauer der menschlichen Gleichgültigkeit zu durchbrechen.

Und ich hoffe, dass der Dokumentarfilm über den Krieg, die Gleichgültigkeit des Menschen durchbricht. Ich dokumentiere die Tragödie des Donbass jetzt das achte Jahr und versuche damit das Gefühl der einfachen Leute zu zeigen und ich versuche dem Zuschauer die Chance zu geben, kein gleichgültiger Betrachter dieser schrecklichen Ereignisse zu sein."

Zum Dokumentarfilm (Anmeldung wegen der Altersbeschränkung erforderlich)

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Genauso schlimm wie das Verschweigen dieses Krieges in den Altmedien ist die Verherrlichung des korrupten Präsidenten Selensky, den wir in unserem Artikel vom 20.04.2022 als "Diener der Oligarchen" bezeichnet haben.

Noch unglaublicher ist es, dass sich eine Gruppe europäischer Politiker mit einer Initiative an das Nobelkomitee gewandt hat, um Selensky und das ukrainische Volk für den Friedensnobelpreis zu nominieren. (Ob das Nobelkomitee dieser Bitte nachgekommen ist, konnte ich nicht herausfinden.)

In dem Artikel von ORF.at wird leider nicht verraten, wer diese Damen und Herren sind; jedenfalls wären sie gut beraten sich besser zu informieren, indem sie z.B. den oben erwähnten Film anschauen oder dieses Video, das eine widerliche Hexenjagd gegen pro-russische Büger:innen dokumentiert. Bei dieser Selbstjustiz werden Menschen – darunter auch Kinder – öffentlich gedemütigt und gefoltert. Achtung: Auch diese Bilder sind sehr belastend und gehören nicht in Kinderaugen!

Nun sind wir, denke ich, gefordert, nicht nur diese bodenlose und zynische Absurdität einer Friedensnobelpreisnomierung für Selenski und das ukrainische Volk scharf zu verurteilen und zu verhindern, sondern dafür zu sorgen, dass der Krieg in der Ukraine sofort gestoppt wird. Womöglich werden wir nur erfolgreich sein, wenn wir massiven Druck, z.B. beim Bundestag ausüben (an dieser Stelle finden Sie Email-Listen aller MdB).

Der Trompeter, Markus Stockhausen, war bereits am 18. April mit dem unten angehängten Brief aktiv. Danke dafür!

 


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