Joe Biden schickt die Bomber

Joe Biden schickt die Bomber Bild von Please Don't sell My Artwork AS IS auf Pixabay

Kaum im Amt zeigt der neue Präsident schon, aus welchem Holz er geschnitzt ist und sendet amerikanische Bomber in die Welt.

Währenddessen warnt Putin vor einem großen Zusammenbruch.

Was auch immer man von Trump halten mag, er ist seit langer Zeit ein Präsident gewesen, der es geschafft hat, seine kriegerischen Aktivitäten in Grenzen zu halten. Er hat zumindest keine neuen militärischen Auseinandersetzungen begonnen, wollte einige Truppen zurück nach Amerika holen und hat sich auch um eine Lösung des Nahost-Konfliktes bemüht. Damit ist seine Bilanz in dieser Hinsicht viel besser als die des Friedensnobelpreisträgers und "Kriegspräsidenten" Obama, der die zahlreichen bestehenden Konflikte um Syrien, Libyen und Jemen erweiterte [1].

Ganz anders zeigt sich hier der neue amerikanische Präsident Biden, der schon zu Beginn seiner Amtszeit Bomber in den nahen Osten und nach Norwegen entsendet. Gegenüber Russland kündigte er einen harten Kurs an: Man werde nicht zögern Sanktionen zu verhängen und nun möchte er militärisch schon einmal präsent sein. Ganz der Hardliner eben. [2]

Währenddessen hat sich Putin an die Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums gewandt und eine Einschätzung zur aktuellen Weltlage gegeben:

"Wir beobachten die Krise der bestehenden Modelle und Instrumente der wirtschaftlichen Entwicklung, die Zunahme der sozialen Spaltung sowohl auf internationaler Ebene als auch in einzelnen Ländern. Das wiederum führt zu einer scharfen Polarisierung der gesellschaftlichen Ansichten, provoziert das Wachstum von Populismus, Rechts- und Linksradikalismus und anderen Extremen, die Eskalation und Verschärfung der politischen Prozesse auch in führenden Staaten. All dies beeinflusst unweigerlich den Bereich der internationalen Beziehungen, lässt sie instabiler und unberechenbarer werden. Internationale Institutionen werden schwächer, die Zahl der regionalen Konflikte wächst, das System der globalen Sicherheit zerfällt. Es ist bekannt, dass die Unfähigkeit und der Zustand des nicht-Vorbereitetseins auf die Lösung dieser Probleme zur Katastrophe des Zweiten Weltkriegs im 20. Jahrhundert führte."

Er hoffe, dass ein heißer globaler Krieg unmöglich sei, denn er würde das Ende der Menschheit bedeuten, aber

"es besteht die Gefahr, dass wir vor einem gewaltigen Zusammenbruch der globalen Entwicklung stehen, der mit einem Krieg aller gegen alle behaftet sein wird und mit Versuchen, problematische Fragen durch die Suche nach inneren und äußeren Feinden zu lösen."

Die Versuche, eine zentralisierte Weltordnung aufzubauen, hält er für gescheitert, da es der kulturhistorischen Vielfalt unserer Zivilisation widerspricht. Es hätten sich unterschiedliche politische Zentren herausgebildet und es müsse nun ein Mechanismus gefunden werden, deren Interessen zu koordinieren. [3]

Es sind keine beileibe keine tiefgreifenden Weisheiten, die Putin hier formuliert, aber leider scheinen andere Politiker wie Joe Biden noch lange nicht an diesem Punkt der Erkenntnis angekommen zu sein.

 

Quellen und Verweise:
[1] Spiegel: Obama ist jetzt offiziell US-Kriegspräsident No. 1
[2] Focus: Biden entsendet Bomber nach Norwegen – mit klarer Botschaft an Putin
[3] RT: Putin warnt vor Gefahr eines "gewaltigen Zusammenbruchs"


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